Wallbox installieren: Kostencheck Schweiz
Welche E-Auto Ladestation passt zu dir?
Wähle aus – du springst direkt zur passenden Empfehlung.
Einfamilienhaus
Einfach laden über Nacht: zuverlässig, günstig, ohne Extras.
PV / Smart
PV-Optimierung, Zeitpläne, Lastmanagement – alles per App.
Mehrfamilienhaus
Mehrere Nutzer: Lastmanagement, Zugang & Abrechnung im Fokus.
Einfamilienhaus:
Für Einfamilienhäuser ist eine 11-kW-Wallbox meist die beste Wahl: zuverlässig über Nacht, ohne unnötige Mehrkosten.
Darauf solltest du achten:
- 11 kW reichen für den Alltag fast immer.
- Festes Kabel ist bequemer als Dose + separates Kabel.
- Achte auf DC-Fehlerstromschutz (oder passenden FI/Schutz durch Elektriker).
Günstig
go-e Charger Gemini flex
Die mobile Lösung. Einfach anstecken (CEE-Dose) und sofort losladen – oft ganz ohne Elektriker. Flexibel, günstig und app-gesteuert.
- Mobil: Plug & Play (CEE 16A)
- Leistung: 11 kW
- Zugang: App & RFID
Preis-Leistung
Zaptec Go
Klein, smart & immer online. Dank gratis 4G-Funk braucht sie kein WLAN in der Garage. Passt an jede noch so schmale Wand.
- Konnektivität: 4G LTE (inklusive)
- Leistung: 22 kW (drosselbar)
- Kabel: Typ-2 Buchse (verriegelbar)
Premium
KEBA KeContact P30
Der robuste Österreich-Klassiker. Extrem wetterfest, langlebig und zuverlässig. Die Sorgenfrei-Lösung für die nächsten 15 Jahre.
- Verarbeitung: Sehr robust / Outdoor
- Leistung: 11 / 22 kW
- Extra: Optionales fixes Kabel
PV / Smart: Empfehlung für Solar & Steuerung
Wenn du PV nutzt oder Smart-Funktionen willst, lohnt sich eine Wallbox mit App-Steuerung und dynamischer Ladeleistung.
Darauf solltest du achten:
- PV-Überschussladen / dynamische Ladeleistung
- Kompatibilität mit Energiemanager (falls vorhanden)
- Zeitpläne & Verbrauch in der App
Günstig
go-e Charger Gemini flex
Smarter Einstieg: Dank offener Schnittstelle (API) kompatibel mit fast jedem Energiemanager (z.B. Solar Manager). Lädt deinen Sonnenstrom effizient.
- Schnittstelle: WLAN / HTTP-API
- Phasenumschaltung: Automatisch (1p/3p)
- Solar: Via Controller möglich
Preis-Leistung
Zaptec Go
Eco-Modus an Bord. Lädt automatisch, wenn Strom günstig ist (mit Partner-Apps). Nahtlose Integration mit Systemen wie Solar Manager.
- Schnittstelle: Cloud API / WLAN
- Modus: Eco-Laden integriert
- Phasen: Automatische Nutzung
Premium
KEBA KeContact P30
Der Solar-Profi. Kommuniziert direkt mit Wechselrichtern (z.B. Fronius) und meistert das Überschussladen perfekt. Maximale Unabhängigkeit.
- Integration: LAN / Modbus TCP
- Protokolle: UDP / Smart Home ready
- Anzeige LED-Status / Display
Mehrfamilienhaus: Lastmanagement & Zugang
Im Mehrfamilienhaus sind Lastmanagement, Zugriff (z.B. RFID) und ggf. Abrechnung wichtiger als maximale kW.
Darauf solltest du achten:
- Skalierbar: mehrere Ladepunkte möglich
- Zugang/Autorisierung (RFID/Benutzer)
- Abrechnung/Reporting (falls verlangt
Günstig
go-e Charger Gemini flex
Günstig für kleine Gruppen. Jeder Nutzer hat seinen eigenen RFID-Chip. Du siehst in der App genau, wer wie viel geladen hat (CSV-Export).
- Zugang: RFID-Chips inkludiert
- Abrechnung: kWh-Zähler in App
- Limit: Statisches Lastmanagement
Preis-Leistung
Der Standard für Tiefgaragen. Skaliert fast unendlich an einem Stromkreis. Die Cloud regelt die Lastverteilung vollautomatisch und fair.
Zaptec Go
- Management: Dynamisch (Phasenausgleich)
- Skalierbar: Bis 100+ Boxen
- Abrechnung: Auto-Export möglich
Premium
KEBA KeContact P30
Lokale Vernetzung ohne Cloud-Zwang. Eine Box steuert als ‚Master‘ die anderen. Ideal für Tiefgaragen ohne stabiles Internet.
- Management: Lokal (Master/Slave)
- Verbindung: LAN (Kabelgebunden)
- Zähler: MID-zertifiziert (genau))
Kosten-Beispiel: Damit musst du in der Schweiz rechnen
Kostenpunkt
Geschätzt (CHF)
Erklärung
Die Wallbox (Hardware)
500 – 1200 CHF
Je nach Modell (siehe oben).
Installation (Elektriker)
800 – 2000 CH
FI-Schutzschalter, Kabel verlegen, Arbeitszeit. Abhängig von der Distanz zum Sicherungskasten.
Meldung / Bewilligung
0 – 300 CHF
Anmeldung beim Netzbetreiber meistens macht das der Elektriker).
Gesamt-Investition
Ca. 1400 – 3500 CHF
FAQ
Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten zu deiner zukünftigen Wallbox.
11 kW oder 22 kW – was brauche ich?
Meist reicht 11 kW: über Nacht zuverlässig laden, oft günstiger in Installation/Absicherung. 22 kW lohnt sich nur bei sehr kurzen Standzeiten oder speziellen Anforderungen.
Festes Kabel oder Typ-2-Dose?
Festes Kabel ist zuhause am bequemsten (einstecken, fertig). Dose ist sinnvoll, wenn du flexibel bleiben willst oder mehrere Nutzer unterschiedliche Kabel verwenden.
Brauche ich Smart (App/RFID/Zeitpläne)?
Nicht zwingend. Smart lohnt sich für Zeitpläne, Nutzertrennung (RFID), PV-Optimierung oder Lastmanagement. Für viele reicht „App + Zeitplan“.
PV-Überschussladen: lohnt sich das?
Ja, wenn du tagsüber oft zuhause bist: Die Wallbox lädt dann dynamisch mit Solarüberschuss. Wenn du nur nachts lädst, ist PV-Überschuss weniger wichtig.
Mehrfamilienhaus: Was vor dem Kauf klären?
Wichtig sind Zustimmung/Regeln, Leistungsreserve/Absicherung und Zugang/Abrechnung. Häufig brauchst du Lastmanagement + RFID, damit mehrere Nutzer stabil laden können.
Wie viel kostet eine Installation ungefähr?
Das hängt stark von Kabellänge, Leitungsweg, Verteilerkasten und nötigen Schutzkomponenten ab. Am besten holst du 2 Offerten ein – das spart oft mehr als an der Wallbox zu „sparen“.
Muss die Wallbox durch einen Elektriker installiert werden?
Für Sicherheit und korrekte Absicherung: ja, unbedingt durch einen Fachbetrieb planen/anschliessen lassen. Das schützt Hausinstallation, Fahrzeug und deine Garantie.
Welche Schutzschalter braucht eine Wallbox?
Das ist abhängig vom Modell. Viele Wallboxen haben bereits DC-Fehlerstromerkennung integriert, andere benötigen passende externe Schutzkomponenten. Lass das vom Elektriker nach Herstellerangaben prüfen.
Was ist Lastmanagement (dynamische Leistungsbegrenzung)?
Lastmanagement sorgt dafür, dass dein Hausanschluss nicht überlastet wird, wenn z.B. Herd, Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig laufen. Besonders wichtig bei Mehrfamilienhaus oder mehreren Ladepunkten.
Lädt jedes E-Auto an jeder Wallbox?
In der Regel ja, wenn du Typ 2 nutzt (Standard bei AC-Laden in Europa). Unterschiede gibt’s eher bei Smart-Funktionen (App/Backend) – nicht beim „reinen Laden“.
Brauche ich unbedingt 3-phasig?
Für 11 kW ist 3-phasig üblich. Wenn nur 1-phasig verfügbar ist, geht Laden trotzdem – aber langsamer. Was bei dir möglich ist, kann der Elektriker schnell beurteilen.
Wie wichtig ist die Kabellänge?
Sehr. Zu kurzes Kabel nervt jeden Tag, zu lang ist unhandlich. Für zuhause sind ca. 5–7 m oft ein guter Bereich – hängt aber von Parkplatzposition und Ladeport-Seite ab.
Was sollte eine „gute“ Wallbox mindestens können?
13) Was sollte eine „gute“ Wallbox mindestens können?
Solides Minimum: 11 kW, sauberer Schutz/Absicherungskonzept, wetterfestes Gehäuse, gute Verarbeitung. Optional je nach Bedarf: RFID, App, Zeitpläne, PV-Überschuss.
Welche Features sind „nice to have“, aber nicht Pflicht?
OCPP/Backend, sehr viele Apps/Integrationen, komplexe Statistiken – nett, aber nicht nötig, wenn du einfach zuhause laden willst. Lieber auf Zuverlässigkeit und Support achten.
Worauf achten bei Wetter/Outdoor-Montage?
Achte auf Wetterfestigkeit (IP-Schutz), stabile Montage und saubere Kabelführung. Bei exponierten Standorten ist ein robustes Gehäuse wichtiger als die schönste App.











